TRAINING & AUSBILDUNG:

 

Unsere Ausbildung beginnt dort, wo später auch unsere Einsätze stattfinden: draußen, im Gelände und immer im Team.
In unseren regelmäßigen Trainings arbeiten Mensch und Hund eng zusammen und wachsen Schritt für Schritt zu verlässlichen Suchteams zusammen.

Trainiert wird unter realistischen Bedingungen und in unterschiedlichen Umgebungen. Unsere Hunde lernen, mit verschiedensten Geruchsspuren zu arbeiten und sich auch in anspruchsvollen Situationen sicher auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. Begleitet werden die Trainings von zertifizierten Trainern mit viel Erfahrung, Fachwissen und einem feinen Blick für jedes einzelne Team.

Dabei steht nicht nur die Technik im Vordergrund. Vertrauen, Kommunikation und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit – denn nur als Team können wir im Einsatz zuverlässig helfen.

 

Ein fester und besonders wertvoller Bestandteil unserer Ausbildung ist die enge Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum für Suchhunde von Johanna Schuller. Mit viel Erfahrung, Geduld und einem feinen Gespür für Hund und Mensch begleitet sie unsere Trainings und unterstützt uns maßgeblich in der Ausbildung unserer Suchhunde.

Johanna ist Teil der Rettungshundestaffel Region Hannover/Celle e.V.. Der regelmäßige Austausch und das gemeinsame Training über Staffelgrenzen hinweg bereichern unsere Arbeit und tragen wesentlich zur Qualität unserer Ausbildung bei.

 

FASZINIERENDE FAKTEN ÜBER DIE HUNDENASE:

  • Hunde riechen bis zu 100.000-mal besser als Menschen.
    Während wir etwa 5 Millionen Riechzellen haben, besitzen Hunde – je nach Rasse – 200 bis über 300 Millionen.

  • Die Nase arbeitet räumlich.
    Hunde riechen nicht nur was, sondern auch woher ein Geruch kommt. Jede Nasenseite nimmt Gerüche leicht unterschiedlich wahr, ähnlich wie unsere Ohren beim Hören.

  • Gerüche werden „gespeichert“.
    Hunde können einen einmal erlernten Geruch monatelang oder sogar jahrelang wiedererkennen, selbst wenn sie ihn nur kurz wahrgenommen haben.

  • Sie riechen Vergangenheit.
    Hunde können unterscheiden, wie alt eine Spur ist oder ob jemand gerade eben dort war.

  • Feuchte Nasen sind kein Zufall.
    Die leicht feuchte Oberfläche hilft, Geruchspartikel besser aufzunehmen und zu „binden“.

  • Atmen und Riechen gleichzeitig.
    Beim Schnüffeln wird die Atemluft im Inneren der Nase getrennt geführt, so kann der Hund dauerhaft riechen, ohne den Atemfluss zu unterbrechen.

  • Der Geruchssinn ist direkt mit Emotionen verknüpft.
    Gerüche werden im Gehirn des Hundes unmittelbar verarbeitet ohne Umweg über bewusste Bewertung. Deshalb reagieren Hunde oft so schnell und eindeutig.

  • Jeder Mensch riecht einzigartig.
    Für Hunde besteht jeder Mensch aus einem individuellen „Geruchsprofil“ quasi ähnlich wie ein Fingerabdruck.

  • Konzentration ist Training & Einsatz.
    Sucharbeit ist für Hunde hoch anspruchsvoll und anstrengend.

 

Quelle:

Die Inhalte basieren auf allgemein zugänglichen Fachquellen und wurden redaktionell zusammengefasst.

 

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